- Short dutch version.
Tradução Portuguesa: In Nomine Demiurgi Nosferati.
Versiune romana: Fraternitas Saturni. Istorie si protagonisti.
Die Untersuchung verfolgt, wie Johannes Göggelmanns Briefe, Zeichnungen und Berichte innerhalb des Milieus zirkulierten und durch Adolf Hemberger, Horst Knaut und Friedrich-Wilhelm Haack öffentlich gerahmt wurden. Göggelmann ist dabei ein aufschlussreicher Fall für die Verwandlung persönlicher Dokumente in ein Bild der gesamten Loge. Seine Stellung am Rand und die Intensität seiner eigenen Arbeit machen ihn jedoch nicht zum typischen F.S.-Mitglied.
Hembergers Zusammenstellungen, Knauts Boulevardtexte und Haacks konfessionelle Kritik besitzen unterschiedliche Interessen und Quellenbedingungen. Ausgewählte Berichte wurden bearbeitet, miteinander verknüpft und als Belege für „okkulten Wahnsinn“ oder eine vermeintlich einheitliche satanische Praxis gelesen. Der Weg vom einzelnen Dokument zur kollektiven Zuschreibung gehört deshalb selbst zur Untersuchung.
Walter Jantschik, Guido Wolther, Johannes Maikowski und andere Beteiligte erscheinen in dieser Geschichte zugleich als Gegenstand, Lieferanten oder Kritiker solcher Darstellungen. Wer Material weitergab, konnte dessen spätere Verwendung bekämpfen; wer eine Zuschreibung zurückwies, konnte an anderer Stelle selbst eine verbreiten. Kontrolle über Dokumente, Geheimnisse und Deutungen war Teil der internen Auseinandersetzungen.
Göggelmanns Äusserungen werden in ihren Entstehungsbedingungen und Überlieferungswegen gelesen: als persönliche Entwürfe, Selbstbeschreibungen und Versuchsberichte, deren spätere Wirkung gesondert zu erklären ist. Die spektakuläre Überlieferung eines Mitglieds ist kein unmittelbares Abbild des Logenalltags.
Der bebilderte Text untersucht Konflikte und Nachfolgeansprüche in der F.S. zwischen etwa 1958 und 1970. Briefe, Logenunterlagen und spätere Erinnerungen – besonders jene Johannes Maikowskis – werden nach Zeitnähe, Autorschaft und Interessenlage unterschieden. Maikowskis Rückblick erschliesst seine Sicht auf Grosche und dessen Gegner; er entscheidet nicht allein über den Verlauf und die Motive der Auseinandersetzungen.
- Maikowski widerspricht der sakralen Aufladung der GOTOS-Büste. Diese sei ursprünglich ein rein profanes Geburtstagsgeschenk gewesen. Die spätere magische Umdeutung in den offiziellen Logenpublikationen erscheint ihm als symbolpolitisches Konstrukt zur nachträglichen Stiftung von Autorität.
- Der Putsch gegen Gregorius im März 1962 verband Nachfolge- und Autoritätskonflikte mit persönlichen und politischen Gegensätzen. Maikowski deutet die Rolle von Wolf Rösler (Ramananda), Karl Wedler (Giovanni) und Amenophis (E.P.H. Barth?) aus seiner Gegnerschaft zu diesen Akteuren und schreibt ihnen ein Interesse an magischer „Macht und Geld“ zu. Ihre politischen Biographien und die von ihm behaupteten Motive sind gesondert zu prüfen.
- Nach Grosches Tod 1964 konkurrierten verschiedene Nachfolgeansprüche. Margarete Berndt (Roxane) übernahm die Leitung und starb 1965. Die Weitergabe rituellen Materials durch Wedler an Guido Wolther (Daniel) und Maikowskis Berufung auf seine Ernennung durch Grosche zeigen, dass Dokumentenbesitz, persönliche Beauftragung und Anerkennung durch Mitglieder unterschiedliche Grundlagen von Autorität bildeten.
- Die spätere Veröffentlichung angeblicher sexualmagischer „Handanweisungen“ Gregorius’ an Walter Englert (Ptahotep) wirft grundlegende Fragen nach Authentizität, innerer Legitimation und Kontrolle esoterischer Diskurse auf. Maikowski weist den Inhalt kategorisch zurück und interpretiert ihn als ex post konstruierte Mythenbildung.
- Die Ipf-Zeremonien ab 1961 zeigen eine Nutzung öffentlicher Landschaft für besondere Anlässe. Ihre Überlieferung belegt eine bestimmte Praxis; sie beschreibt weder die Häufigkeit anderer Rituale noch den gewöhnlichen Ablauf einer Logenversammlung.
- Guido Wolthers Machtpolitik blieb instabil. Seine gesundheitlichen Probleme und privaten Krisen führten 1969 zur Selbstaufgabe seines Amtes. Der Versuch, eine einheitliche Struktur zu etablieren, scheiterte an mangelnder institutioneller Verankerung und zunehmender innerer Erosion. Sein Nachfolger wird Walter Jantschik.
Das Evangelium nach Johannes Maikowski. Das Feindbild Karl Wedler. Zwischen Lametta, Logenprotokoll und Archivnotizen verschränken sich sakrale Weihen und vereinsrechtliche Wirklichkeit zu einer eher nüchternen Geschichte von Anspruch und Nachfolge.
Eine Abzugsmaschine, viel Papier und ein genauer Blick in die Quellen genügen für 20 Jahre Grossmeistergeschichten.
Bis 1983.
Als selbsternannte „Satanspriesterin“ mit anthroposophischem Hintergrund, medialem Spektakel und juristischen Kontroversen avancierte von Bernus zur umstrittenen Figur der westdeutschen Okkultszene. Außerdem mit von der Partie: Jürgen Gisselmann, Dieter Heikaus, Horst Kropp, Walter Krappatsch, Hermann Joseph Metzger – sowie ein irritierter prä-Alien Hansruedi Giger.
From: 'Materialien Zum O.T.O.':
H.J. Metzger receives authorization from the F.S. to establish a so-called "anteroom of the lodge" in Helvetia.
Eugen Grosche is granted honorary membership on an inconsequential diploma from the Ordo Templi Orientis or the Psychosophical Society.
Saturn Gnosis
The Creative Power. Golems and Homunculi.- Traduction française: Le pouvoir créateur.
Traduse in romana: Putera Creatoare.По русски: Творческая Сила.
Too Hot To Handle: a comparison of the sexmagick of the Fraternitas Saturni with the O.T.O.-groups.
- Versiune romana: Bebelusul Nosferatului.
Saturn-Gnosis: a portrait of the real Fraternitas Saturni.
The essay examines selected teachings and claims to saturnian knowledge. Its title frames that inquiry; the texts discussed do not by themselves establish how all members thought or what their lodges regularly performed.
- English: SATURN GNOSIS: The Real Fraternitas Saturni.
Ceská verze : SATURNSKÁ GNÓZE: SKUTEČNÍ FRATERNITAS SATURNI.Versiune romana: SATURN GNOSIS: Adevaratul Fraternitas Saturni.En Français : GNOSE DE SATURNE : l'Authentique Fraternitas Saturni
- Saturn: Raumkunst, Lebenskunst, Liebeskunst.
Tradução Portuguesa: Saturno-Gnose: A Arte de Amar e Viver.Versiune romana: Arta de a iubi si de a trai — Gnoza lui Saturn.
"In Nomine Demiurgi Saturni" (facsimiles in two volumes).
In Nomine Demiurgi Homunculi:
Johannes Maikowski, Immanuel, Communitas Saturni, Communitas Solis, Grossloge Gregor A. Gregorius, Eugen Grosche, Karl Wedler, Giovanni, Ordo Saturni, Dieter Heikaus, Set-Horus, Walter Englert, Ptahhotep, Ptahotep, Hermann Joseph Metzger, Paragranus, Eugen Grosche, Adolf Hemberger, Horst Knaut, Horst Kropp, Orpheus, Spiesberger, Eratus, Wolf Rösler, Wilhelm Uhlhart, Richard Tschudi, Johannes Göggelmann, Saturnius, Margarete Berndt, Roxane, Schikowski, Gradus Pentalphae, Pentagrammatus, Guido Wolther, Daniel, Walter Jantschik, Jananda, Stanislaus Wicha, Andrzey, Joachim Müller, Horus, Heinz Conrad, Drakon, Dracon, Hartmut B., Hamupe, Janus, Ralph-Peter T., Thot
Materialien zum O.T.O. (Facsimiles of documents: correspondence between Grosche and H.J. Metzger, charters, and numerous photographs).
Illuminati and Templars — Also covers Walter Englert, an 18th-degree member of the Fraternitas Saturni. See also Metzger vs. Englert.
Ein Leben für die Rose: From page 100 onward, the reader finds a comparison of the spermo-gnosticism of various O.T.O. groups, along with a detailed description of the sex-magical practices of the FS.
The book "Abramelin & Co" contains the complete sex-magical writings and illustrations of Guido Wolther/Frater Daniel: "The Luciferian Evocation".
A wealth of revealing documents and photographs about the Fraternitas Saturni can be found at Pictures + Documents.
Early Documents
Grau entwirft in Liber I ein strenges, astral orientiertes Weltmodell, das thelemische Formeln mit valentinianischer Gnosis, okkulter Diagrammatik und expressionistisch verdichteter Sprache verbindet. Im Zentrum steht nicht rituelle Ekstase, sondern geistige Reinigung: Die stoffliche Welt wird als Prüfanlass verworfen, der Pfad führt über Askese, Meditation und das „Gesetz des Willens“ zur Rückkehr ins Pleroma – gestützt auf archetypische Figuren wie Achamoth und eine symbolisch codierte Mythologie. Anders als Aleister Crowley verfolgt Grau kein sexuell-magisches System, sondern einen ästhetisch-strengen Initiationsweg, dessen innere Architektur sich gleichermaßen in Inhalt und Form niederschlägt. Der Text schützt sich dabei gezielt vor trivialisierender Rezeption: Leerstellen, Drohformeln und semantische Sperren machen Liber I zu einem hermetischen Dokument, das sich bewusster Interpretation ebenso entzieht wie bloßem Verständnis.
Eugen Grosche: Bericht über die Konferenz im Jahre 1926 in Thüringen / Weida: Crowley's disastrous visit at the homes of Heinrich Tränker and Karl Germer.
Eugen Grosche's letters to Aleister Crowley.
Referring to the Constitution of the Secret Lodge Fraternitas Saturni, 1928.
Closing of the "Pansophic Lodge", 1928.
Beschluss des Gross-Orients Deutschland, January 1929 — Outlines the conditions for retreats (prohibiting alcohol, sex, smoking, cinema, etc.); also mentions the 18° and distances itself from Adonism.
Das Milieu des Templer Reichs — Die Sklaven Sollen Dienen. Hanns Heinz Ewers — Lanz von Liebenfels — Karl Germer — Arnoldo Krumm–Heller — Martha Kuentzel — Friedrich Lekve — Hermann Joseph Metzger — Christian Bouchet — Paolo Fogagnolo — James Wasserman. Unbequeme Aspekte in der Geschichte des O.T.O. und Thelema.
- English version: The Templar's Reich — The Slaves Shall Serve.
Traduction française : Le Milieu du Reich des Templiers. Les Esclaves Serviront.Tradução portuguesa : O Ambiente do Reich dos Templários — Os Escravos Servirão.Traduse in romana: Reich–ul Templier — Sclavii trebuie sa serveasca.
[Collage]
Die Fraternitas Saturni im Spiegel ihrer Texte
Die hier versammelten Schriften enthalten unterschiedliche Entwürfe okkulter Wirklichkeit. Eugen Grosche (Gregorius), Göggelmann und andere Autoren verbinden astrologische Zuordnungen, Analogien, technische Begriffe und persönliche Erfahrungen in jeweils eigenen Anordnungen. Ihre gemeinsame Herkunft aus dem F.S.-Milieu macht daraus weder eine einheitliche Lehre noch einen Bericht über deren regelmässige Anwendung. Auch der historische Wortgebrauch von „Saturn-Gnosis“ und „Saturnische Gnosis“ bezeichnet nicht überall dasselbe.Das Denken in Entsprechungen ermöglicht Übergänge zwischen Gestirnen, Pflanzen, Metallen, Organen, Bildern und behaupteten Kräften. Quellenkritisch entscheidend ist, wie aus einer Empfindung eine Strahlung, aus einem Bild ein Wirkfaktor und aus einer beschriebenen Erfahrung ein allgemeiner Zusammenhang wird. Göggelmanns Wissenschaftsanspruch gehört zu diesem Verfahren: Er wollte mit eigenen Versuchen und Konstruktionen Zusammenhänge erfassen, die ihm durch die verfügbaren wissenschaftlichen Zugänge nicht erschlossen waren. Die wissenschaftliche Terminologie und die Form eines Versuchsberichts sind Teil seines Anspruchs; sie übernehmen nicht dessen Nachweis.
Grosches Raumkunst ordnet Möbel, Bilder, Licht, Geräusche und die Verteilung von Tätigkeiten. Das magische Arbeitszimmer setzt einen Haushalt voraus, der Rückzug ermöglicht und Versorgung leistet. Seine Zuweisung der Frau zur häuslichen Versorgung und des Mannes zur zurückgezogenen Arbeit verteilt zugleich Raum, Zeit und Autorität. Diese Ordnung ist als Forderung des Autors zu lesen; die jeweiligen Haushalte konnten sie ermöglichen, verändern oder begrenzen. Gastlichkeit und Anwesenheit anderer Bewohner belegen keine Zustimmung zu seiner Lehre.
Die sexualmagischen Schriften behandeln Körper und sexuelle Vorgänge als Mittel okkulter Wirkung. Sie enthalten jedoch auch konkrete Ansprüche auf Verfügbarkeit und Unterordnung. Grosches frühe Sexual-Magie (Magische Briefe VIII) fordert „bewusst erzielte sexuelle Hörigkeit“ und beschreibt die Frau als Instrument, Gefäss und Mittlerin männlicher Arbeit. Solche Forderungen verschwinden, wenn die Texte ausschliesslich als Wege zur Bewusstseinserweiterung zusammengefasst werden. Ihre Aufnahme in eine Lehre belegt gleichwohl noch nicht, wie einzelne Paare lebten oder welche Praktiken bei einem bestimmten Treffen vollzogen wurden.
Ritualanweisungen regeln Eröffnung, Anrufung, Aufnahme, Kleidung, Raumgestaltung oder Gedenken. Lehrtexte und besondere Versuchsberichte erschliessen weitere Tätigkeiten, die innerhalb oder ausserhalb einer gemeinsamen Logenveranstaltung liegen konnten. Wer daraus Praxis rekonstruieren will, muss Vorschrift, berichteten Vollzug, spätere Erinnerung und redaktionelle Bearbeitung auseinanderhalten. Der Anspruch auf ein Eingeweihten vorbehaltenes Wissen konnte dabei sowohl persönliche Selbstermächtigung als auch die Verfügung über Grade, Dokumente und andere Personen stützen. Magische Briefe: Satanistische Magie, 1926.
Eugen Grosche: Der Magische Mensch, 1928.
Fra.·.Johannes: Das Neue Gesetz des Wassermann=Zeitalters, 1928.
Eugen Grosche: Die Sakralen Kulte der Loge, März 1930 (about Chrestos and the religious aims of the Lodge).
Eugen Grosche (in english): Vocal-Breathing Exercises for Awakening the Mental Body, 1950.
Eugen Grosche (in english): The Esoteric Light Ritual, 1950.
Eugen Grosche: Okkulte Raumkunst, 1950/51.
Eugen Grosche (in english): Magical Studies Practise, 1951.
Eugen Grosche: Der Sexual-Verkehr als magischer Od-Ausgleich, 1951.
Eugen Grosche: Die Tapis der Loge Fraternitas Saturni, 1951.
Eugen Grosche: Saturn-Yoga, 1952.
Eugen Grosche: Das Ehe-Problem in esoterischer Betrachtung, 1952.
Fra.·.Johannes: Das Mysterium der Geschlechter, 1952.
Eugen Grosche: Das Weltliche Kloster, 1953.
Eugen Grosche: Der Saturnische Weg, 1953.
Eugen Grosche: Das Göttliche Negative Prinzip, 1954.
Eugen Grosches Eindeutschung von Kenneth Grants O.T.O.-Manifest von 1955.
Brazilian / Portuguese translation
Eugen Grosche: Das Sexual-Mysterium der gnostisch-katholischen Messe des O.T.O., 1955 [about the connection between the 18° of the FS and the sexmagick of the O.T.O.].
Eugen Grosche: Die astrologischen Aspekt-Zeichen als Geheim-Symbolik für Coitus-Stellungen, 1955.
Karl Wedler / Giovanni (in english): Meditation: Study and Outline, 1957.
F.S.-Version: Der O.T.O.-Altar, 1961.
Eugen Grosche (in english): Practices and Results of Mirror Magic, 1957. More photographs of Eugen Grosche and Albin Grau.
Rituale transkribiert direkt von Originalhandschriften.
— In Nomine Demiurgi Nosferati.
— The first volume is In Nomine Demiurgi Saturni.
— The third is In Nomine Demiurgi Homunculi.
Die folgenden Handschriften und Transkriptionen erschliessen vorgeschriebene Abläufe. Grund- und Meisterrituale, Aufnahmen und Totenlogen bildeten einen Rahmen gemeinsamer Veranstaltungen, zu denen auch Vortrag, Gespräch und Organisation gehörten. Besondere Experimente sind davon zu unterscheiden. Wedlers Vorgaben verweisen solche Arbeit an Studiengruppen und schliessen Experimente während der Logenfeier aus. Die Überlieferung eines Experiments belegt daher nicht ohne Weiteres dessen Zugehörigkeit zur regulären Feier.
Mystik und Ritual der Loge "Pansophia" — Orient Berlin.Agende für den Meister vom Stuhl.
- English translation: Liturgy for the Master of the Chair.
Die Installierung einer Saturnloge.
Über die Eröffnung einer Loge.
Mstr.·.Amenophis.·.: The Lodge-Ornate.
Über das Räucherungs-Ritual [partly in above "Agende"].
- English translation: About the Smoke-Ritual.
Feierliche Übergabe des Logenrings [two versions].
- English translation:
The Solemn Presentation of the Lodge Ring.
Tradução Portuguesa: A apresentação solene do Anel de Loja
Rituale Missae Fraternitatis Saturni. Messritual der Fraternitas Saturni. Grundritual.
Gedenkrede zu Ehren eines(r) dahingeschiedenen Bruders (Schwester).
Ritual einer feierlichen Gedenk- und Toten-Loge für einen Meister.
Membership Lists 1969.
Johannes Goeggelmann
Johannes Göggelmann’s writings connect Saturnian symbolism and demonology with an ambitious attempt to explain and intervene in the cosmos. In Saturnische Gnosis (1953), the “Urdämonium” names a primal principle of creation and destruction. In other texts, diagrams, and reports, invisible zones and forces become objects of proposed investigation. These formulations belong to his own construction; their publication in the F.S. milieu does not make them a shared cosmology.Göggelmann’s appeal to science was serious as an aspiration. Lacking access to the methods and resources of university research, he devised his own instruments, procedures, and explanations. Technical vocabulary, sensory observations, and personal visions could acquire the form of experimental evidence. The decisive question is how he moved from an observed or experienced effect to a claim about an independently existing force, and from that claim to a proposed magical use.
His letters and drawings also record the conditions of this work: restricted space and time, family resistance, exchanges with a few correspondents, and the search for recognition. Blood, sacrifice, and demonic contact appear in particular texts and reports with different statuses. An instruction, a claim to have performed an act, and a later edited account cannot authenticate one another merely because they use the same imagery.
Göggelmann is especially revealing as a case in the production and circulation of occult knowledge. The exceptional intensity of his personal work and its later scandalous reception must be distinguished from the recurring activities of the lodge. His documents illuminate both an individual workshop and the process through which selected fragments came to stand for an entire fraternity. Vier Texte von Johannes Goeggelmann:
Skandalisierung, Mythos und Dekonstruktion des Johannes Göggelmann (Saturnius) in der Fraternitas Saturni.
Guido Wolther
Guido Wolther (Frater Daniel) combined a period of lodge leadership with an extensive personal production of drawings, ritual texts, and instructions. His material brings together sexual magic, substances assigned occult effects, demonic hierarchies, and symbols borrowed from different traditions. It records what he drew, prescribed, and claimed. Evidence that a particular instruction was performed, or adopted by a particular group, has to be established separately.His versions of the Gradus Pentalphae (18°) and the drawings associated with them give blood, semen, sexual organs, and selected partners specific functions in an imagined economy of forces. Hierarchical restrictions and demands on participants are part of those designs. A document bearing a lodge title can support a claim to authority without proving that its contents were accepted or regularly enacted throughout the fraternity.
The prescriptions for “sexual magical remedies” and accounts associated with the so-called Pluto evocation belong to distinct source contexts. A recipe, an illustration, and a report of an experiment do not independently corroborate one another. The substances named and the effects attributed to them must be read as statements of their authors, with attention to the setting, participants, date, and subsequent editing of each document.
Miriam Wolther was a participant and an author with her own account, Amor Ex Nihil. Her writing cannot be reduced to testimony supplied by Guido’s medium. Their household joined literary work, drawings by Guido, marital conflict, material dependence, and claims to magical experience. Shared space did not imply a single interpretation or equal power. An experiment described at another location must not be transferred into the family home merely because the same people appear in its account.
Wolther’s official position gave some of this personal production an institutional setting and routes of circulation. It also exposed it to disputes over legitimacy, money, documents, and their interpretation. The relation between an individual author, a small circle of participants, and a lodge remains a historical question in each case. „Nahema! Nahema! Uuu! Ole-Ona-Uüä-Uuu! Aie, Aonie, Lilith, Lilith! Lilith! Oron chite haloja aroen latistén. Ka eron maggo holler ka nono ka hel. Maguth ka craim he! Yaro… Sat! Elohim! Marazoth!! Hoo…!! Hu!!!“
Hallo ! Hier spricht die Skorpionfrau! – Guido und Miriam Wolther inszenieren die optische Ästhetik der Trivialunterhaltung der frühen 1960er-Jahre so auffällig, dass Edgar-Wallace-Filme, Science-Fiction- und Gruselheftchen wie Vorlage und Bedienungsanleitung zugleich wirken. Wolthers sogenannte „Pluto-Evokation“ ist ein Ritual aus Chemie, Popkultur-Bildwelten und interner Logenpolitik.
Der Text verfolgt, wie sich Ehekrise, gesundheitlicher Zerfall, die Instrumentalisierung von Miriam als Medium, Mikropolitik in der Loge und das Wegorganisieren von Kritik zu einem Herrschaftsdesign verschränken, das auf Kontrolle von Deutung, Archiv und "Erfahrung" zielt. Eingebettet ist dies in ökonomische Abhängigkeiten und nicht aufgearbeitete NS-Biografien innerhalb der F.S., die – trotz Grosches antifaschistischer Haltung – aus finanziellen und machtpolitischen Gründen geduldet werden.
In Miriam Wolthers Roman verdichten sich schwüle Liebesprosa und erotischer Dämonenkitsch zur sexuellen Besiegelung eines Paktes: „Mein Körper windet sich unter der Brunst des Wesens, dessen heißes Glied wie eine Naturkatastrophe in mir wütet.“ Mit vollkommener Ernsthaftigkeit werden gebrauchsfertige Liebes- und Schauermotive durch häusliche Requisiten, Logentechnik, Nazis, sexuelle Gewalt und kosmische Behauptungen bis an ihre Belastungsgrenze getrieben. Im Spannungsfeld von Guido Wolthers Zeichnungen, privater Mythologie und okkultem Milieu legt die vorliegende Analyse die Mechanik dieses Tagebuchs einer Magierin frei. Die Dichtung: Amor Ex Nihil. Die Wirkung: Die Himmel weinen Blut.
Guido Wolther and the late Fraternitas Saturni: documents from 1966 to 1971 — election, Pluto ritual, coup narrative, struggles over authority, and the final reckoning. The demons remained. Then came the paperwork.
Evokations–Symbole — Luciferische Hierarchie.
Sexualmagische Zaubermittel.
18° Gradus Pentalphae, 1971 [Text Version].
Zur Symbolik des Gradus Pentalphae | Das Prat-Alpha | Die Schlüsselworte, 1973.
Die Symbolik des 18° [20 Zeichnungen von 1973].
Zum Gradus Pentagrammatus [= Gradus Pentalphae].
Ritual des Alten und Mystischen Ordens der Saturnbrüderschaft "Ordo Mysticus Saturni" AMOS.·. OMS [one of the many secret inner orders within the F.S., founded in 1968, see Der O.T.O.-Phänomen RELOAD] [adoration of the sun].
Walter Jantschik
Walter Jantschik briefly led the Fraternitas Saturni in 1969 and developed an expanding personal world of texts, diagrams, grades, and ritual constructions. Sexual magic, blood, egregores, demonic hierarchies, and Baphomet recur throughout this production. His study plans and cosmologies use elements of the lodge tradition while arranging them into constructions of his own.
The radicalism of particular passages, including incest rites and fantasies of violence or killing, belongs first to the written source. Their tone and content do not settle whether they were intended as literal instructions, literary escalation, or deliberate provocation; nor do they prove a performed act. Later compilation and scandalous reporting could erase those distinctions by presenting the most extreme wording as a description of collective practice.
The paper world had a material existence. Writing, collecting, copying, and storing documents extended into household space, without establishing that other family members shared the convictions contained in them. The Baphometic Doxology exemplifies this labour of construction through diagrams, light codes, and internal references. Its scale is evidence of the author’s production and ambitions, rather than a measure of the fraternity’s ordinary ritual life. Das Gradsystem der FS, Geschichte der FS, Ziel der FS, Studienplan der FS, Der Graduierungsplan der FS, Der Weg des Saturns, Die Saturn-Gnosis, Die Magie der FS, Der GOTOS der FS, Der Influxus des Aquarius, Credo.
Sammlung von Texten von Walter Jantschik. Mein Bekenntnis, Blut und das sexualmagische 18°-Ritual, Die GOTOS-Belebung, Die Mysterien von LVX und NOX, Notizen zum Arbeitskreis des Ordo Saturni, Der Ordo Baphometis, Über Homosexualität im O.T.O., Meta-Vudonisch-Baphometisch-Gnostische Energien der Schwarzen Messe, Die Baphometische Doxologie, Der Egregor des O.T.O., Die Baph-Lade, Blut, Sex und der GOTOS, Lykanthropische Sexualmagie.
Die baphometische Doxologie – Walter Jantschiks Versuch, ein Weltmodell aus Diagrammen, Lichtcodes und Selbstreferenz zu errichten. Im Vergleich mit Johannes Maikowski – einem anderen Konstrukteur im esoterischen Orbit.
Dokumente zur Baphometischen Doxologie von Walter Jantschik.
Johannes Maikowski: Texte und Kontext.
Videoarchiv — Maikowski, Grosche, GOTOS
Lodge interpretations: GOTOS is described in F.S. writings as an egregore or group spirit, associated with a bust; the name also designates the highest grade. These uses and their history must be distinguished.
Maikowski’s recollection: In conversation with Peter-R. Koenig in August 2011, Johannes Maikowski contests accounts of the bust’s original function and discusses Grosche, lodge life, and succession. His testimony reflects his position as a participant and claimant to the leadership.
Johannes Maikowski berichtet über die Büste GOTOS.
Was geschah damit nach dem Tode von Eugen Grosche?
Wofür interessierten sich die Mitglieder?
Warum der Name Saturn?
Eugen Grosche ernennt Johannes Maikowski am 23.12.1963 zu seinem Nachfolger als Grossmeister der Fraternitas Saturni.
Wie erfolgte die Erhebung in den 18°?
Was war mit Walter Englerts 18°?
Johannes Maikowski erinnert sich an Walter Englert, Margarete Berndt, Karl Spiesberger, Herman Wagner, Walter Jantschik, Horst Kropp, Guido Wolther und an den Putsch 1962. Die Rollen Karl Wedlers und Wolf Röslers schildert er aus seiner eigenen Perspektive.
Maikowski erinnert sich an Eugen Grosche (1888–1964), dessen Gesundheitszustand, Interessen und Stellung im Haushalt.
Wie wurden Arbeitszimmer und Wohnzimmer für Logentreffen und Bewirtung genutzt?
Grosches Orgonkasten: Maikowskis Erinnerung an eine Vibration und sein Bezug auf Wilhelm Reich. Bauweise und Funktion bleiben damit ungesichert.
Was wusste Johannes Maikowski / Immanuel von Grosche?
Wie beschreibt er Ria Grosches Alltag und Gregorius als „Über-Papa“?
Welche Angaben macht er zu Grosches Mitgliedschaft in der Evangelischen Kirche?
Maikowski berichtet, Grosche habe ihm gegenüber nicht über seine Emigration in die Schweiz und Italien oder seine politischen Ansichten gesprochen.
Wie erinnert er Grosches wirtschaftliche Grundlagen aus Buchhandlung und Mitgliederbeiträgen?
Wie erklärt er die Duldung von Mitgliedern mit nationalsozialistischer Vergangenheit?
Seine Aussage, er habe keine antisemitischen Äusserungen gehört, betrifft seine eigene Wahrnehmung; sie beschreibt nicht alle Situationen und Beziehungen in der F.S.
Auch sein Bericht, Miriam Wolther – eine jüdische Überlebende nationalsozialistischer Lagerhaft – habe sich nicht geäussert, gibt seine Erinnerung wieder und erschliesst ihre Haltung nicht unabhängig davon.
Johannes Maikowski, a member since November 1955, based his succession claim on Grosche’s appointment of December 1963 and recognition by his own adherents in 1964/65. Other members followed different claims. The competing election of 1983, disputes over the lodge name, and his subsequent foundations belong to this history of contested authority. They included the Communitas Saturni and the Grossloge Gregor A. Gregorius der FS (GAG). Some members also belonged to the Ordo Templi Orientis or regular Freemasonry. Maikowski later repudiated his own foundations, while groups continued under their names; in 2003 the GAG united with the F.S. in Berlin. In this interview he presents himself as the legitimate Grand Master. His account must be read alongside the relevant documents and the positions of other participants.
Autogenes Training - Yoga für den Westen - Johannes Heinrich Schultz - Rückverbindung mit der Gottheit - Anbindung an Gott - Geistseele - Hypnose - Fraternitas Saturni - Traumexerzitien von Gregorius / Eugen Grosche
+Hérésie +Cathare +Katharismus +Montsegur +Weltanschauung +Gnosis +Gnostiker +Katharer +Dualismus +Inquisition +Schöpfergottheit +Ketzer +Haeresie +Kreuzzug +Johannes Maikowski +Theosophische Gesellschaft Adyar +Helena Petrovna Blavatsky +Konsolamentum +Manisola +Fraternitas Saturni +Perfectus +Consolamentum +Initiationssakrament +Pneuma Hagion +Heiliger Geist +Wiedergeburt +Reinkarnation +hellsichtig +Pentagramm Ritual
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Online mit, von und über Johannes Maikowski:
Instruktion für Autogenes Training — Ein Yoga-System für den Westen — Indigo (25:11, 6,76 MB).- Eine Auswahl der Gemälde und Collagen Maikowskis.
Kontext:
Bücher zum Kontext:
- In Nomine Demiurgi Homunculi.
Der O.T.O. Phänomen RELOAD.Andreas Huettl und Peter-R. Koenig: Satan — Jünger, Jäger und Justiz.English: Satan — Jünger, Jäger und Justiz.
Johannes Maikowski: Der Roboter Eva.
De Destillatione "Suci Mulieris" Ad Servandam Valetudinem Magi", a Latin ritual provided by Italian occultists although there is no known Saturn Lodge in Italy, 1996.

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Scattered On The Floor
Browsing Through The Rituals
More about all this in: Andreas Huettl and Peter-R. Koenig: Satan — Jünger, Jäger und Justiz
© Peter-Robert Koenig on-line since April 1996
